• "Wir singen für alle, auch für uns selbst"

    5. Dezember 2018


    Der ehemalige Kirchenchor Nuolen nennt sich Projektchor CoroNuo. Die Sängerinnen und Sänger unter Leitung von Mario Kühne streben auch im nächsten Jahr vier bis fünf Auftritte an.



    Nein, es sei kein hartes Jahr gewesen, das auf den Weggang aus der Kirche Nuolen folgte, sagte Dirigent Mario Kühne auf Anfrage. Dennoch habe es etwas gedauert, bis der Chor sich ohne «geistliche Heimat» neu orientierte. Zerwürfnisse zwischen Kirchenrat und der Chorleitung hatten Anfang Januar zu diesem Schritt geführt. Klar war, dass das geistliche Liedgut zentrales Element des Chorgesangs bleiben würde. «Zudem war uns immer wichtig, auf gutem Niveau zu singen, davon wollen und können wir nicht abweichen», erklärt Mario Kühne weiter. «Dann legten wir als Jahresziel fest, vier bis fünf Mal aufzutreten, was uns auch gelungen ist. Und natürlich gaben wir uns einen neuen Namen.»


    Zwei Advent-Auftritte in Wangen

    Im April sang CoroNuo eine Gospelmesse im St. Antoniusheim in Hurden. Eine besondere Ehre war der Auftritt mit einer Orchestermesse von W. A. Mozart an der Jubiläumsfeier 275 Jahre Kirche Tuggen im September. Am 13. Dezember, um 19 Uhr, verbreitet der Chor Weihnachtsstimmung im Behindertenwohnheim Höfli; am 22.Dezember,um 15.30 Uhr,ebenso im Seniorenzentrum Brunnenhof in Wangen. Beide Anlässe sind öffentlich, Gäste herzlich willkommen. Im kommenden Jahr findet am Samstagabend vor dem Palmsonntag, am 13. April, ein grosser Auftritt in der Abtei St. Otmarsberg ob Uznach statt; «Requiem» von Charles Gounod und «Friedenskantate» von Armando Pirovino werden mit Chor sowie adhoc-Orchester und Solisten erklingen. Der Chor wird bei der angekündigten Sommershow «Wangen tanzt» ebenfalls auftreten.


    Neue Mitglieder gewonnen

    «Aber es ist nicht so, dass wir mit Anfragen überhäuft werden», fügt Kühne an. Dies obwohl in unserer Region Kirchgemeinden ohne Chor sind und hüben wie drüben Mitgliederschwund beklagt wird. «Doch das erstaunt mich nicht, ich bin auch nicht davon ausgegangen, dass man sich um unseren Chor ‹reisst›», so Kühne. Sehr erfreulich sei aber, dass CoroNuo fünf Neumitglieder dazugewann. Die Freude an der Musik und am Gesang wird nach wie vor von Profimusikerinnen und -musikern unterstützt: Sarah Maeder (Sopran), Andri Calonder (Tenor), Donat Nussbaumer und Franz Nussbaumer (Violine), Thomas Schuler (Pianist, Arrangeur), Urban Marty (Violoncello), Juli Vogt (Schlagzeug), Dominique Wernli (Bratsche). «Wir erfreuen uns an der Musik und am Gesang. Wir singen und musizieren für alle Leute und für uns selbst», bringt es Kühne auf den Punkt. Ein Drittel aller Chormitglieder sei pensioniert, viele würden sich in mehreren Chören engagieren, man sei mit Begeisterung dabei, auch in den wöchentlichen Proben in der KSA in Nuolen. Diese stehen natürlich auch Interessierten zum Schnuppern offen.


    Höfner Volksblatt und March-Anzeiger / Johanna Mächler

  • Konzert

    03. Dezember 2017

    Schräge Töne und strahlende Sänger

    March Anzeiger vom:
    5. Dezember 2017

    Der Kirchenchor Nuolen bat zum Konzert und sang traditionelle Weihnachtslieder mit viel Lust und Charme. Die Arrangements des Wangner Pianisten Thomas Schuler sorgten für unerhörte Momente – und Witz.

    Der Schalk, der teilweise in Thomas Schulers Arrangements liegt, war am Sonntagabend nicht nur zu hören, sondern auch zu sehen – besonders in den Gesichtern der Violinisten Franz und Donat Nussbaumer: Immer wieder setzten sie ein verschmitztes Lächeln auf, wenn eine besonders «schräge » oder gewagte Stelle im Weihnachtskonzert des Kirchenchors Nuolen auftauchte. Geschrieben hat die eigenwilligen Arrangements der Wangner Pianist Thomas Schuler, vorwiegend Klassiker der amerikanischen Weihnachtsliteratur. Viele der rund 150 Zuschauer in der Pfarrkirche dürften aber nicht jedes Lied auf Anhieb erkannt haben.


    Profis legen Teppich für den Chor

    Schuler gehört dem Kirchenchor seit 20 Jahren an und hat mit seinen Versionen der Weihnachtslieder auch die Streicher gefordert,welche von ihm am Piano begleitet wurden. Dirigent Mario Kühne erwähnte vor dem Konzert eine Änderung in der Besetzung: Die Violinistin Dominique Wernli musste unvorhergesehen passen; sie wurde durch Eurydice Devergranne ersetzt: «Letztere habe ich heute Nachmittag zum ersten Mal gesehen», sagte Kühne. Das zeigte schön auf, dass absolute Profimusiker am Werk waren und einen sicheren und spannenden Musikteppich für den Laienchor legten. Neben den Nussbaumers waren dies Silvia Solari (Violine) und Urban Marty (Violoncello), abgesehen von Devergranne alles «einheimische Eigengewächse», so Kühne.

    Das Konzert begeisterte die Zuhörer. Schon das Einstiegslied, gesungen von Jürg Sieber, sorgte bei einigen für Gänsehaut. Und diese blieb bis zu einer unerhörten Version von «Amacing Grace » – trotz Engelsstimmen und Streichern war da kein Gesülze, dagegen wuchtig viel Bass aus den hinteren Reihen. Und hier konnten die Zuhörer erstmals die subtilen, leisen, aber auch frech-schrägen Töne vernehmen, für die Schuler ein Händchen hat. Und obschon der Chor bei schnelleren Nummern das Tempo des Pianisten nicht immer mitgehen konnte, lieferten die 22 Sängerinnen und Sänger ein starkes Konzert ab, das mit mehreren Highlights für viel Applaus sorgte. Nicht zuletzt die Zugabe «Silent Night», welche Karin Gmür als Solistin interpretierte, unterstützt von ihren leidenschaftlichen Kollegen, an deren Strahlen zu erkennen war, wie sehr sie in der Musik drin sind.

    Höfner Volksblatt & March Anzeiger / Urs Schnider

  • Gospel-Messe

    22. April 2018

    Was für ein wunderbarer Anlass doch das war!

    Ein herzliches Dankeschön an alle!

  • 275 Jahre Kirche Tuggen

    02. September 2018

    Eine besondere Ehre war der Auftritt mit einer Orchestermesse von W. A. Mozart an der Jubiläumsfeier 275 Jahre Kirche Tuggen im September.

    Danke für die wunderschöne Messe und das Apéro danach!

  • Konzertmatinée

    29. November 2015

    Höfner Volksblatt und March-Anzeiger (Paul Diethelm)

    Die Kirche vermochte die vielen Konzertbesucher kaum zu fassen. Sogar Reservestühle reichten nicht aus, so dass sich einige Besucher die sonntägliche Matinée stehend anhören mussten. Der Kirchenchor Nuolen unter der Leitung von Mario Kühne wurde durch ein Ad-hoc-Orchester mit Thomas Schuler am Piano, Donat Nussbaumer, 1.Violine,Franz Nussbaumer,2.Violine, und Urban Marty am Cello begleitet.Es gelangten unter anderem Werke zeitgenössischer englischer Komponisten wie John Rutter und Edward Elgar sowie des britischen Choral-Musikkomponisten Bob Chilcott zur Aufführung.
    Besondere Note dank Solisten
    Die Solisten Sarah Maeder, Sopran, Andri Calonder, Tenor, Karin Gmür, Alt, und Jürg Sieber, Bass, gaben der musikalischen Matinée eine besondere Note. Pfarreileiterin Erika Rauchenstein verstand es ausgezeichnet, mit ausgewählten Texten und Advents-Meditationen die Verbindung von Kirche zu Advent und Konzert herzustellen. Abschliessend stellte Dirigent Mario Kühne aus Lachen die am Konzert mitwirkenden Solisten und Musiker den Besuchern auf seine bekannt lockere Art und Weise vor.

  • Konzert

    08. Dezember 2013

    Aus Wikipedia und eigene Worte:

    Misa Criolla

    Ariel Ramírez komponierte die Messe in den Jahren 1963 und 1964. Sie wird zusammen mit Navidad Nuestra als seine bekannteste Komposition gesehen und gilt aufgrund ihrer Bekanntheit weit über die Grenzen Südamerikas hinaus als bedeutendstes Werk argentinischer Sakralmusik.


    In Lateinamerika ist sie eines der populärsten Werke christlicher Musik, die auch bei Laienchören sehr beliebt ist. Sie gilt als Beispiel für die Inkulturation des Christentums in Südamerika.

    Das Konzert war ein absoluter Erfolg. Die Kirche bis auf den letzten Platz voll.

  • Konzert

    27. November 2011

    Aus der Zeitung:
    March Anzeiger

    Am ersten Adventssonntag beglückte Dirigent Mario Kühne mit seinem Kirchenchor, einem Ad-Hoc-Orchester, den Solisten Sarah Maeder (Sopran), Andri Calonder (Tenor), den choreigenen Solisten Jürg Sieber (Bass), Karin Gmür und Anne Basse (Alt) ein begeistertes Publikum in der Kirche Nuolen.

    Zur Aufführung gelangten das Magnificat von Francesco Durante (ein Lobpreis Mariens) und zwei Arien von Georg Friedrich Händel – «Süsse Stille» und «flammende Rose», in denen die Solosopranistin Sarah Maeder, der Violinist Donat Nussbaumer und Thomas Schuler an der Orgel die Herzen der Zuschauer höher schlagen liessen.

    Als krönender Abschluss kam das Weihnachtsoratorium von Camille Saint-Saëns zur Aufführung.

  • Herbstkonzert

    25. Oktober 2009

    Aus den Zeitungen:
    March-Anzeiger und Höfner Volksblatt

    Zum ersten Mal wagte sich der Kirchenchor Nuolen an die dunklen, melancholischen Töne eines Requiems heran. Das Requiem ist eine Komposition, die die Totenmesse der katholischen Kirche als Zentralmotiv hat.

    Mit «Parce Domine» wählte der Dirigent Mario Kühne ein Requiem des französischen Komponisten Charles Gounod aus.

    Die Moll-Töne der Totenmesse mit ihren schaurigen Bildern und das gedämpfte Licht erfüllten die gut besuchte Nuoler Kirche.

    Donat Nussbaumer und Sarah Maeder als Solisten:

    Den Kirchenchor unterstützen als herausragende Künstler.

    Lokale Grössen der klassischen Musik unterstützten sie dabei. Die Musiker, Sängerinnen und Sänger begeisterten das zahlreich erschienene Publikum mit virtuosem Spiel und Gesang. Vor der letzten Satzfolge forderte der Dirigent Mario Kühne die Zuhörerinnen und Zuhörer auf, im Gedenken an die eigene Sterblichkeit und allen Verstorbenen aufzustehen.

    Das Publikum dankte dem Kirchenchor und den Musikern am Schluss mit einem langen Applaus.

  • Konzert

    09. Dezember 2007

    Aus der Zeitung:
    March Anzeiger

    "Dona nobis pacem" einmal frech serviert

    Der Nuolener Kirchenchor sang klassische Weihnachtslieder auf moderne Art

    Mit "Joy to the World" eröffneten das Streichquintett um Donat Nussbaumer und die Sänger des Kirchenchors das Weihnachtskonzert vom späten Sonntagnachmittag. Orientiert an den zahlreichen "american standards" sang der Chor unter der Leitung von Mario Kühne ein durch und durch amerikanisches Repertoire vor den vollbesetzten Bänken der Pfarrkirche.

    Ein mittelmässiger Liederabend? Weit gefehlt! Für Abwechslung sorgten neben den klassischen Weihnachtsliedern zwei freche Erzählungen zum Jesuskind und ein mutiges Drei-Minuten-Intermezzo aus 18 verschiedenen Weihnachtsliedern. Das Konzert arrangiert hatte Thomas Schuler der dabei selbst das Piano spielte.
    Fesselnd durch den spielerischen Umgang mit klassischen Weihnachtsliedern, waren die "Chrismas Songs" eine Freude für Gross und Klein.

  • Konzert

    18. Dezember 2005

    Aus der Zeitung:
    Linth24.ch

    Wangen - Dienstag, 13. Dezember 2005

    Konzert zu Weihnachten in Nuolen

    Von: Barbara Kistler

    Zum bevorstehenden christlichen Hochfest möchte der Kirchenchor Nuolen am 18. Dezember den Besuchern und den Besucherinnen in einem Konzert mit Weihnachtskompositionen von Anton Diabelli, Giovanni Battista Pergolesi und Louis Spohr eine besinnliche Stunde bescheren.

    Die beiden Stars des Abends: Donat Nussbaumer und Sarah Mäder

    Liebhaber und Liebhanerinnen romantischer Chor- und Instrumentalmusik dürfen sich freuen – wer etwa ist zu Advent und Weihnachten nicht empfänglich für Romantisches?

    Von Anton Diabelli stehen drei weihnächtliche Werke auf dem Programm: die 'Pastoralmesse', eine tief empfundene, sehr sorgfältige Vertonung des liturgischen Textes, mit meisterhafter Ausarbeitung des Chorals, mit imposantem Aufbau der beiden mächtigen Fugenmotive und das Ganze durchweht von Weihnachtsstimmung völkisch- bodenständigen Einschlages. Im Offertorium 'angelus ad pastores ait' führen der Reihe nach Violine, Flöte, Sopransolo, Tenorduett und schliesslich der ganze Chor von der Verkündigung zum finalen Gloria. Das Graduale 'puer natus est nobis' gehört zur Hirtenmesse. Pastorale Motive in üppiger Orchesterbesetzung leiten über in ein schwungvolles Allegro beim 'gloria patri'.

    Als reines Orchesterwerk kontrastiert das B-Dur Streicherkonzert von Pergolesi. Musikalisch noch dem Barock verhaftet, weist es durch seine neue Natürlichkeit bereits in die Anfänge des Rokoko. Der Komponist gilt ja als Künder eines neuen Zeitgefühls, es gelang ihm der völlige Durchbruch durch die technische und geistige Gebundenheit des Barock.

    Louis Spohr’s Kompositionen zeichnen ihn als grosse künstlerische Persönlichkeit von immenser Ausstrahlung aus und haben ihm den Ruhm bis heute erhalten. In seiner Musik versuchte er, die klassische Form mit romantischem Ausdruck zu verbinden. Sein 'jubilate Deo', ein weihnächtliches Motiv mit faszinierendem Dialog zwischen Solosopran und Solovioline – ganz subtil begleitet von Orchester und Chor.Und auf eben diese Solostimme darf man sich besonders freuen: Sarah Mäder aus Jona, nach Meisterkursen am Konservatorium Zürich und an der Bach Akademie Stuttgart, eine gefragte Konzert- und Oratoriensängerin, wird nach zwei wunderbaren Auftritten an den letzten beiden Bettagsgottesdiensten in Nuolen den Sopransolopart singen. Als Engel (angelus ad pastores...) wird sie das Konzert eröffnen, mit dem Soloviolinisten Donat Nussbaumer als Dialogpartner in einem beglückenden Lobgesang das Konzert beenden.

    Die fantastische Karriere Donat Nussbaumers begann ja in ebendieser Kirche von Nuolen. Als mittlerweile zweiter Konzertmeister im Zürcher Kammerorchester kehrt er also am letzten Adventssonntag wieder nach Nuolen zurück. Auf ein musikalisches Miteinander freuen sich Franz Nussbaumer, Gustavo de Freitas, Andreas Isenring (Violinen), Urban Marty (Cello), Thomas Schuler (Cembalo und Orgel), Rahel Spiess (Flöte) , Cornel Lügstenmann (Trompete) und der Kirchenchor Nuolen mit seinen eigenen Solisten/innen Karin Gmür, Anna Kinsperger, Karl Durrer, Christian Manetsch und Jürg Sieber.

    Advents- und Weihnachtskonzerte in der Pfarrkirche Nuolen haben Tradition. Dem Chor dienen sie – nebst tiefem musikalischem Erleben, Empfinden und Vermitteln – als einzige Einnahmequelle, um auch im jeweils folgenen Kirchenjahr mit Orchesterwerken an den Hochfesten aufzuwarten ( soviel zum Stichwort 'Kollekte').

    Seien Sie also herzlich willkommen am 18. Dezember zu einer musikalisch- besinnlichen Feierstunde. Beginn 17 Uhr.

  • Konzert

    18. Dezember 2005

    Aus der Zeitung:
    Linth24.ch

    Wangen - Montag, 19. Dezember 2005

    Erfolgreiches Weihnachtskonzert des Kirchenchors Nuolen

    Von: Marie-Eve Hofmann-Marsy

    Der Kirchenchor Nuolen entführte seine Zuhörerinnen und Zuhörer am Sonntagabend, 18. Dezember für gut 75 Minuten in das Reich der musikalischen Romantik. Das dreiteilige Programm bestach nicht nur durch die Auswahl der Stücke, sondern lebte besonders von den hochkarätigen Solisten Sarah Maeder und Donat Nussbaumer.

    Ein Konzert der Extraklasse in der Pfarrkirche Nuolen.

    Damit hatte der Kirchenchor Nuolen unter der Leitung von Mario Kühne wohl wirklich nicht gerechnet. Die Pfarrkirche Nuolen war nicht nur bis auf den letzten Sitz besetzt, nein, es mussten sogar noch zusätzlich Stühle organisiert werden, damit alle Besucherinnen und Besucher des Weihnachtskonzertes am Sonntagabend Platz fanden. Das dreiteilige Konzert umfasst nicht die üblichen Weihnachtslieder, sondern lud zu einer romantischen Reise mit Stücken von Anton Diabelli, G. B. Pergolesi und Louis Spohr ein, die gleichwohl eine sehr besinnliche Einstimmung auf das bevorstehende Fest boten. An- und abschwellend, wehmütig und überschäumend füllten die Stimmen und Instrumente den Kirchenraum bis in den letzten Winkel. Wer sich von der Musik tragen liess, tauchte in eine romantische Welt ein, die Zeit und Raum für schweifende Gedanken bot. Was entstand wohl von dem inneren Auge des einzelnen Zuhörers? Ein Bild des bevorstehenden Weihnachtsfestes oder lange zurückliegende Erinnerungen an besonders schöne Momente?

    Stücke von Anton Diabelli, G. B. Pergolesi und Louis Spohr hervorragend interpretiert.

    Der erste Teil des Konzertes umfasste die ’Pastoralmesse’, das Offertorium ’angelus ad pastores ait’ und das Graduale ’puer natus est nobis’ von Anton Diabelli, vom Chor und der Sopranistin Sarah Maeder gesungen und von Violinen, Bratsche, Cello, Querflöte, Trompete und Orgel begleitet. Das anschliessende reine Orchesterwerk von G. B. Pergolesi ’Violinkonzert B-Dur’ ist musikalisch dem Barock zugeordnet. Herausragend waren hier besonders die Violin-Soli von Donat Nussbaumer. Der dritte Konzerteil widmete sich Louis Spohr mit seinem weihnachtlichen Motiv ’jubilate Deo’. Solosopran und Solovioline dominierten, gekonnt vom Orchester und dem Chor begleitet. Den Schluss des gelungenen Weihnachtskonzertes bildete das Lied ’Das Kind ist uns geboren’ und der anschliessende wohlverdiente Applaus der begeisterten Zuhörerschaft wollte kein Ende nehmen.

    Hochkarätige Solistinnen und Solisten bereicherten den Kirchenchor Nuolen

    Bemerkenswert war nicht nur die Leistung des Kirchenchors Nuolen, der die schwierigen Passagen der einzelnen Stücke gekonnt interpretierte, sondern auch die hochkarätigen Solisten, allen voran die Sopranistin Sarah Maeder und Donat Nussbaumer mit seiner Violine. Sarah Maeder aus Jona besuchte Meisterkurse am Konservatorium Zürich und an der Bach Akademie Stuttgart und ist eine gefragte Konzert- und Oratoriensängerin. Donat Nussbaumers fantastische Karriere begann in der Pfarrkirche Nuolen. Mittlerweile ist er der zweite Konzertmeister im Zürcher Kammerorchester. Weitere herausragende Solistinnen und Solisten an diesem Weihnachtskonzert waren Karin Gmür, Alt; Christian Manetsch, Tenor; Jürg Sieber, Bass; Franz Nussbaumer und Gustavo de Freitas, Violinen; Andreas Isenring, Bratsche; Urban Marty, Cello; Rahel Spiess, Querflöte; Cornel Lügstenmann, Trompete und Thomas Schuler, Orgel.